Ästhetikboden Petersen

Der Parkett Blog

Willkommen auf dem Parkett Blog von Ästhetikboden Petersen aus München.  Hier in unserem Blog berichte ich Ihnen über aktuelle Themen rund um das Thema Parkett und Bodenbeläge. Als erfahrener Parkettlegemeister möchte ich Ihnen an dieser Stelle nützliche Tipps weiter geben, um Ihnen Ihr Traumboden-Projekt so einfach wie möglich zu machen. Neben meinen Ratschlägen zur Parkettauswahl, Parkettaverlegung und Parkettapflege finden Sie hier auch Antworten auf die häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Darüber hinaus finden Sie hier auch die Termine zu unseren neuen Ästhetikboden Knowledge Days.

Teppichfliesen kinderleicht verlegen ohne zu kleben!

Flexibilität und Veränderbarkeit spielen auch im Kinderzimmer beim Einrichten heutzutage mehr denn je eine Rolle. Das Kinderzimmer soll „mitwachsen“, die Entwicklung fordert Veränderung und die Farbwünsche der Kleinen wechseln.

Deswegen ist es toll, wenn man die Option hat, jederzeit flexibel und schnell den Fussboden umzugestalten. Mit sehr sehr kleinem Aufwand! Denn Tretford Teppich-Fliesen sind speziell für die Verlegung im Muster entwickelt worden. Aufgrund der Oberflächenstruktur kann im Mittel von jeweils 4 zusammentreffenden Fliesen kein absolutes Fadenkreuz erreicht werden. Die Fliesen sind selbstliegend und werden lose im Raum (von Wand zu Wand) verlegt.

Wer bei dem Wort „Teppich“ noch an aufwendiges Verkleben und viel Arbeit denkt, hat wahrscheinlich noch nichts von den praktischen Teppichfliesen gehört, wie es sie von tretford gibt. Sie werden lose von Wand zu Wand verlegt, sodass die Bodenfläche jederzeit flexibel angepasst werden kann. Die Verlegung ist so kinderleicht, da macht das Umgestalten richtig Spaß. Außerdem sind unsere Teppichfliesen mit natürlichem Kaschmir-Ziegenhaar und Schurwolle hergestellt und in über 60 Farbnuancen zu haben. So lassen sich ganz einfach immer wieder neue Farb- und Musterkombinationen kreieren.

Wohnideen mit Teppichfliesen : Behaglich, farbig und flexibel

Das natürliche Material wirkt sich nicht nur positiv auf das Raumklima aus, sondern sorgt auch dafür, dass die Teppichfliesen besonders strapazierfähig und pflegeleicht sind. Für Haushalte mit Kindern also bestens geeignet.

Farben

Was ist eine Parkett-Fase und wie sieht sie aus?

Ein neuer Beitrag aus dem Bereich „Eine gute Frage“

 

Gestern erreichte mich folgende Frage einer Kundin.
Frage: „Sehr geehrter Herr Petersen, ich habe mal eine vielleicht dumme Frage. Was ist bei Parkettböden eigentlich ein Fase? Und wie sieht so ein Parkett mit Fase im Raum aus? Vielleicht können Sie diese Frage ja mal in Ihrem Blog behandeln und auch ein paar Photos einstellen. Vielen Dank im Voraus.“

Antwort:
Servus Annalena. Ich bin überzeugt, dumme Fragen gibt es nicht! Und weil ich glaube, dass es für viele interessant sein könnte, gehe ich gerne hier in meinem Blog auf das Thema Fase bei Parkettböden ein.

 

Bei einer Fase handelt es sich schlicht um eine Abschrägung der Brett- bzw. Dielenkanten. Mann sagt auch, die Kanten werden durch eine Fase „gebrochen“. Diese Abschrägung wird in der Regel in einem Winkel von 45° oder 60° gefräst. Zweck dieser Fase ist eine Möglichkeit die Oberfläche von Parkettböden zu gestalten. Denn die Parkettoptik wird vom verwendeten Holz geprägt. Jedes Stück, jede Diele ist einzigartig. Mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen, wie zum Beispiel Fasen, versucht man diese Einzigartigkeit zu unterstreichen bzw. Akzente zu setzen. Fasen an den Dielenkanten lösen die Fläche auf und betonen das einzelne Brett. Dadurch wird der Raum optisch in Richtung der Fase gestreckt.

Es gibt Parkett, welches nur an zwei Seiten gefast ist und Parkettböden die an allen vier Seiten gefast sind. Parkettdielen die zweiseitig gefast sind, haben keine Fase an den kurzen Stirnseiten. Dies betont die einzelnen Reihen und lässt zu dem die Dielen länger wirken, bzw. den Raum in dieser Richtung größer wirken. Dadurch das die Dielen an der Stirnseite Stoß an Stoß ohne optische „Unterbrechung“ im Raum verlegt werden, entsteht der Eindruck, als würde die einzelne Diele durch den ganzen Raum reichen.

 

Bei einer auf allen Seiten gefasten Diele ist das nicht so. Die einzelnen Dielenbretter treten ähnlich wie Fliesen stark in der Vordergrund. Zusätzlich entsteht durch den Schattenfall in der Fase ein 3D Effekt, der die einzelnen Dielen optisch anhebt.

 

Neben diesen rein optischen Aspekten, hat eine Fase zusätzlich aber auch noch den Vorteil, dass sie die Kanten des Parketts vor beschädigungen schützt. Ein Parkett mit Längs- und Stirnfasen ist also weniger Stoss empfindlich. Zudem kaschiren die Fasen die kleinen Fugen zwischen den einzelnen Parkettelementen, die unweigerlich bei Veränderungen der Luftfeuchtigkeit, insbesondere während der Heizperioden, entstehen.

Homeoffice – Arbeiten und Wohnen in Einklang bringen

Inzwischen arbeiten immer mehr Menschen teilweise oder ganz von Zuhause aus. Hier muss somit nicht nur die technische Ausstattung zu den Anforderungen stundenlanger Arbeit passen, sondern auch der Rest gewinnt nach und nach an Professionalität.

Das Provisorium im Homeoffice wird abgeschafft und weicht einem vollwertigen Arbeitsplatz. Doch bitte nicht das Raumklima vergessen, denn auch im Homeoffice ist die Luftqualität wichtig. Teppichböden, deren Flormaterial mit Naturhaar hergestellt wird, sind in jeder Hinsicht eine gute Wahl, denn die Luftqualität wird unter anderem auch vom Bodenbelag beeinflusst. Naturhaare haben hygroskopische Eigenschaften und können Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf an die Raumluft abgeben.

Zudem profitieren Hausstauballergiker von Teppichen mit Kaschmir-Ziegenhaar und Schurwolle, denn das Material hält durch seine raue Struktur Staub- und Tierhaarpartikel am Boden, die einfach abgesaugt werden können. Staub wird nicht in die Atemluft aufgewirbelt, beispielsweise durch den Lüfter des PCs oder durch die Fahrten auf dem Bürostuhl. Zum Wohlfühlen und eine weiteren Verbesserung der Raumluft kann das Homeoffice zusätzlich mit Zimmerpflanzen dekoriert werden.

Diese sind nicht nur Sauerstofflieferanten und Luftbefeuchter, einige Arten können sogar Umweltgifte absorbieren. Hier ist beispielweise der Blaufarn eine gute Wahl. Neben der Temperatur bestimmt die Luftqualität maßgeblich die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden. Ein zusätzlicher Pluspunkt vor allem für das konzentrierte Arbeiten im Home-Office: tretford Teppich wirkt schalldämmend.

Bei unseren Teppichböden mit natürlichen Materialien muss der Heimbesitzer aber weder auf ein individuelles Design noch auf Gemütlichkeit verzichten. Mit Farbe und natürlichen Materialien entstehen gemütliche und gesunde Räume mit Ruhe und angenehmer Fußwärme. Optisch können farbige Akzente in verschiedenen Kombinationen gesetzt werden. Ein helles Grün und Blau verleihen dem Raum eine frische Note, die die Konzentration fördern kann. Wer es variantenreich mag, verlegt Teppichfliesen im modernen Streifenlook oder in farblich stimmigen Quadraten.

Mehr entdecken unter: https://www.tretford.eu/de/inspiration/urlaub-zuhause/
Quelle; Herstellernachweis:
tretford / Weseler Teppich GmbH & Co. KG
Emmelsumer Str. 218
46485 Wesel

 

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Die schönsten Ideen
für Urluab in Terrassilien oder Balkonien

Terrassengestaltung: Ideen, Inspirationen und Must haves …

 

Es ist Sommer in diesem verrücken Jahr 2.0. Ein Urlaub im Ausland ist aktuell schwierig. Viele andere Freizeitaktivitäten sind sind es aktuell leider auch. Machen Sie das Beste aus der Situation. Buchen Sie einen Urlaub auf Terrassilien oder im Nachbarland Balkonien. Wie Sie sich das perfekte Urlaubsfeeling nach Hause auf die eigne Terrasse oder dem Balkon holen, lesen Sie hier.

Auf der eignen Terrasse oder dem Balkon kann man sich das Urlaubsfeeling nach Hause holen, wenn man es sich so richtig schön macht. Zum Beispiel wie im geliebten Urlaubsland mit Terra Cotta Elementen wie in Italien, mit Kübel-Palmen wie in Frankreich oder, oder. Der Phantasie und den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, auch trotz Corona-Virus. Hier im Bild hat die Familie die Terrasse mit angenehmen Holzdielen auslegen lassen. Dazu wurden Lounge Möbel mit vielen dekorativen Kissen gewählt. Der Vorleger unterstreicht die wohnliche Atmosphäre. Windlichter mit Kerzen und ein paar Pflanzen dazu aufgestellt und schon ist das Urlaubsland Terrassilien komplett.

Gestaltungsideen & Planung

Am Anfang stehen ihre Gestaltungsideen für Ihre neue Terrasse oder Ihren neuen Balkon. Wir von Ästhetikboden Petersen aus München unterstützen Sie dann Schritt für Schritt bei der Planung und Umsetzung Ihrer individuellen Terrasse oder ihres individuellen Balkons. Ob edle Echtholz-Terrassendielen oder moderne WPC Beläge – entscheidend ist, was Ihnen gefällt. Von der Beratung, über den Verkauf bis hin zur fachgerechten Montage vor Ort erhalten Sie auf Wunsch alle Leistungen aus einer Hand.

Holzterrasse bauen: Infos, Tipps und Ideen

Echtholz Terrassendielen

gelten als besonders wohnlich. Sie verleihen der Terrasse einen lebendigen und gemütlichen Charakter und können einen Schiffs- oder Stegcharakter im Garten erzeugen. Das passt zum Beispiel hervorragend zu einem mediterranen oder Nordsee/Ostsee Gestaltungsthema, je nach ausgewählter Holzart und Holzfarbe. Mit ihrer natürlichen Behaglichkeit sind Terrassendielen aus Holz immer eine gute Wahl. Selbst bei starker Sonneneinstrahlung heizt sich das Naturmaterial Holz nicht zu stark auf, sondern bleibt angenehm warm und ist daher auch barfuß gut begehbar. In Bezug auf die Eigenschaften Haltbarkeit, Splitterbildung, Pflegeaufwand und Verlegekomfort unterscheiden sich die verschiedenen Holzarten und Qualitätssortierungen stark. Hier sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.

Raubbau in den tropischen Regenwäldern

Von Tropenhölzern wie Bangkirai, Cumaru, Ipe, Garapa, Jatoba, Teak, Massaranduba und so weiter raten wir grundsätzlich ab! Jahrzehnte lang wurden diese besonders harten, robusten, gegen Witterung, Schädlinge und Pilze resistenten Holzarten für den Bau von Terrassen und Balkonen empfohlen. Doch zu welchem Preis. Raubbau in den tropischen Regenwäldern oder Tropenholz-Plantagen mit Monokulturen sind mittlerweile als Gefahr für Mensch, Umwelt und Klima erkannt. Auch auf die Umwelt- bzw. Nach­haltig­keits­siegel kann man laut Inter­pol und den Vereinte Nationen bei Tropenhölzern nicht vertrauen. Zu hoch ist der Anteil an gefälschten Zertifikaten. Wer heute verantwortungsvoll entscheiden möchte, wählt heimische Arten aus zertifiziertem Anbau – umweltfreundlich vergütet, sind sie bei sorgfältiger Auswahl, fachgerechtem Einbau und guter Pflege genauso dauerhaft.

Künstliches Holz

Eine Alternative zu Echtholz Terrassendielen sind so genannte WPC Dielen. Die Abkürzung WPC steht dabei für Wood Polymer Composites. Es handelt sich hier um einen Verbundwerkstoff aus Holzbestandteilen und Kunststoffen. Durch den hohen Kunststoffanteil sind WPC Dielen gegen Wasser völlig unempfindlich. Daher sind Sie für Terrassen mit Pool-Anlagen besonders geeignet. Auch ist der Pflegeaufwand signifikant geringer im Vergleich zu einer Holzterrasse. Eine Behandlung mit Öl oder Lasur ist hier nicht erforderlich, die Pflege mit Wasser und gegebenenfalls WPC-Reinigungsmittel reicht aus, um die Dielen über Jahre zu erhalten. Ein weiterer Vorteil der WPC Dielen ist, dass sie heute in zahlreichen Designs, Strukturen und Farben erhältlich sind.

Vor- & Nachteile

Bei so vielen Vorteilen von WPC Dielen gibt es jedoch wie immer ein paar Nachteile, die vor dem Kauf zu beachten sind. WPC Dielen sieht man ihre Künstlichkeit ganz offensichtlich an. Die Terrassendielen sind einfarbig und verfügen allenfalls über angedeutete, schlichte, sich wiederholende Maserungen. Wer eine natürliche, ästhetische Holzoptik schätzt, die nur durch die feinen Farbabstufungen und die natürliche Holzmaserung entsteht, sollte von WPC abstand nehmen und zu Dielen aus echten, heimischen Hölzern greifen.

Die Herstellung von WPC ist teuer und Energieaufwendig. Durch den Einsatz von Recyclingkunststoff und die Verwendung von Hohlprofilen werden die Herstellungskosten gesenkt. Darunter leidet die Haltbarkeit gegenüber massivem Holz deutlich! Witterungseinflüsse und UV-Strahlen führen schon nach wenigen Jahren zu sichtbaren Schäden. Außerdem sollten Sie wissen, dass sich WPC Beläge im Sommer bei intensiver Sonneneinstrahlung extrem aufheizen können. Dann ist an ein barfüßiges Betreten nicht zu denken. Jedoch auch Massivholz-dielen leiden unter den in diesen Breiten üblichen Witterungsbedingungen. Schutz bieten Terrassenöle oder Lasuren und eine regelmäßige Pflege. Viel wichtiger für die Lebensdauer Ihrer neuen Holz oder WPC Terrasse ist jedoch die passende Unterkonstruktion. Sie trägt nicht nur das Gewicht, sondern schützt Ihr Terrassendeck auch vom Erdboden und vor Fäulnis. Wer hier spart oder Fehler macht, wird nicht lange Freude an der neuen Terrasse haben. Wir von Ästhetikboden Petersen aus München raten und verbauen stets Unterkonstruktionen aus nicht rostendem Aluminium.

Einfach Holzterrasse selber bauen – DIY Service

Eine Holz oder WPC Terrasse selber zu bauen ist gar nicht nicht so einfach, wie es scheint. Zu unterschiedlich sind die Gegebenheiten vor Ort, als das eine allgemeine Anleitung aus dem Internet Helfen könnte. Zudem steckt die Tücke wie immer im Detail. Schon eine von Laien ungünstig gewählte Verlegerichtung kann das spätere Gesamtbild stören.

Es braucht definitiv Erfahrung, Know How und vor allen Dingen das richtige Werkzeug und das richtige Material, um gute bis sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Genau an dieser Stelle greift unser beliebter Do it yourself Service für Heimwerker mit Profiwerkzeug-Verleih, Fachberatung vom Profi und Einweisung vor Ort. Wir erklären Ihnen aber nicht nur Schritt für Schritt, wie Sie ein perfektes Ergebnis erreichen, sondern stehen auf Wunsch auch helfend zur Seite, meistern gemeinsam mit Ihnen kniffelige Anschlüsse. Das neue Heimwerker Service-Paket passt sich dabei ganz individuell Ihren Wünschen und individuellen Fähigkeiten an; und am Schluss können Sie mit Stolz sagen: „Schau, dass habe ich gemacht!“

Sicher haben Sie zu diesem Thema spezielle Fragen, die Sie beantwortet wissen möchten. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin oder besuchen uns in unserer Ausstellung in der Tischfabrik24 in der Bertha-Kipfmüller-Straße 21 in 81249 München. Immer Samstags ist unser Parkettlegemeister Herr Petersen persönlich für Sie da. Wer sich eine umfangreiche Fachberatung wünscht, sollte jedoch vorab telefonisch einen Termin vereinbaren. Diese sind dann auch außerhalb der regulären Zeiten möglich. Unter der Rufnummer +49 (0) 89 – 60 07 98 90 erreichen Sie uns gut.

Dieses wundervolle Bild macht den Abschluss. Hier könnte ich mich jetzt hinsetzen und den Tag genießen. Ich wünsche Ihnen einen ganz bezaubernden und entspannten Sommer. Hoffentlich mit viel Sonne auf Terrassilien, Balkonien oder wo immer Sie sich wohlfühlen.

 

Ihr Niels Petersen

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Heute ist „Reinige-deine-Böden-Tag“

Heute ist der 3. August 2021. Das ist ein Feiertag – wussten Sie nicht? Doch es ist der „Reinige-deine-Böden-Tag“. Egal ob Sie Parkett, Laminat, Korkböden, Sisalteppiche, Linoleum oder Designfußböden haben – heute ist der Tag, am dem Sie gereinigt werden wollen. Der „Reinige-deine-Böden-Tag“ oder „National Clean Your Floors Day“ findet jährlich am 03. August statt. Seit 1962 feiern die Amerikaner diesen Tag. Wir finden, dass auch dieser Anlass einen festen Platz im Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt verdient. Weitere Informationen zum „Reinige-deine-Böden-Tag“ und wie dieser Tag entstanden ist, lesen Sie hier. Wir wünschen auf jeden Fall – Frohes Wischen.

Zuhause ist es doch am schönsten

Staycation – Ich will bleiben, wo ich bin

Corona hat uns gezeigt, Urlaub im Ausland und viele andere Aktivitäten sind keine Selbstverständlichkeit. Im letzten Jahr ging urlaubstechnisch nichts. Und auch im ersten Halbjahr dieses Jahres waren keine Reisen möglich. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Was nun? Doch noch buchen und in den Urlaub fahren oder gar fliegen? Die Pandemielage hat sich zwar entspannt, doch jetzt schon wegfahren? Mit Tests und komischem Gefühl im Bauch? Ausgelassene Urlaubsstimmung fühlt sich anders an. Für uns zumindest. Den geliebten und ersehnten Urlaub also doch wieder zu Hause verbringen? Ja, denn wir wollen bleiben wo wir sind. Wir haben die Zeit der letzten Monate zu Hause lieben und schätzen gelernt – also Staycation.

Staycation“ ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern stay (bleiben) und vacation (Urlaub) und bietet einen Urlaubsstart ohne Pack- und Anreise-Stress. Urlaub ohne Druck, etwas erleben zu müssen, sondern einfach genießen. Mit ein paar Ideen und der richtigen Einstellung ist es leicht und einfach dem aktuellen Trend zu folgen.

Zudem profitiert die Umwelt von der freien Zeit in der Heimat fern ab von überfüllten Urlaubs-Hotspots. Staycation bietet Zeit für Müßigang, aber auch für Kreativität. Vielleicht ist es Zeit etwas ganz Neues zu planen und umzusetzen. Optimiere den Speiseplan oder gestalte das Zuhause neu und nachhaltiger, um gesünder zu leben. Dann hält das Urlaubsgefühl noch lange an. Selbst zu Hause kann man das Urlaubsgefühl in den Alltag mitnehmen. Dafür einfach persönliche Urlaubsfarben ins eigene Zuhause integrieren.

Sommerliches weiß mit meeresblau lässt uns selbst im eigenen Wohnzimmer in die Ferne schweifen. Landestypische Muster oder Farben verändern unser Zuhause und lassen uns gefühlt in der Bretagne, in Schottland oder auf einem Landgut verweilen. Wir wünschen einen schönen, wohngesunden Urlaub zu Hause!

Mehr entdecken unter: https://www.tretford.eu/de/inspiration/urlaub-zuhause/
Quelle; Herstellernachweis:
tretford / Weseler Teppich GmbH & Co. KG
Emmelsumer Str. 218
46485 Wesel

 

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Führt Sonnenlicht zu Parkettverfärbungen?

Ein neuer Beitrag aus dem Bereich „Eine gute Frage“

 

In den letzten Tagen erreichte mich folgende Frage einer Kundin.
Frage: „Hallo Herr Petersen, wir wünschen uns eigentlich für unser neues Wohnzimmer ein Parkett aus Robinie. Dieser wunderschöne, einzigartige rotbraune Ton hat es uns angetan. Nun habe ich gehört, dass sich Parkett unter Sonnenlicht teilweise massiv verfärbt und ich bin völlig verunsichert. Schließlich soll das Parkett ja nicht nur zu Beginn, sondern auch noch nach vielen Jahren schön aussehen. Welche Erfahrung haben Sie als Parkett-Profi gemacht? Hilft es im Sommer die Jalousien runter zu lassen? …“

 

Antwort:
Servus Frau Fischer, zunächst vielen Dank für Ihre interessante und wichtige Frage. Vielen, die einen neuen Parkettboden aussuchen, ist nicht klar, dass Holz sich über die Zeit verändert. Wir Parkettprofis sagen: „Der Parkettboden lebt“. Die Sonneneinstrahlung ist aber nur ein Faktor. Jeder der sich für einen Parkettboden entscheidet, sollten sich also bewusst sein, dass der Fußboden seine Struktur und Farbe über die Jahre ändert. Je nach Holzart des Fussbodens, je nach Raum, Position und Größe der Fenster, je nach Möblierung etc. sind unterschiedliche Veränderungen möglich.

 

Sonnenlicht verändert das Aussehen Ihres Parkettbodens

Parkettböden sind Fußböden aus echtem Holz. Das natürliche Material reagiert auf die verschiedenen Einflüsse im Raum: Luftfeuchte, Sauerstoff, Sonnenlicht. Diese Einflüsse führen über die Jahre zu einer Veränderung Ihres Fußbodens in seiner Struktur und Farbe. Diese natürlichen Veränderungen sollten Sie jedoch nicht als Schönheitsmakel begreifen, sondern vielmehr als einzigartige Eigenschaft. Sie verleiht Ihrem Bodenbelag und Ihren Räumen mit der Zeit einen unvergleichlichen Charme. Viele meiner Kunden mögen und lieben das.

 
Für mich ist es selbstverständlich, schon bei der Parkettberatung auf diese unweigerlichen Veränderungen einzugehen. Ich habe dafür extra verschiedene Muster, an denen ich meinen Kunden die Veränderungen zeigen kann. So können meine Kunden diese Farveränderungen schon im Vorfeld klar einkalkulieren und es kann später nicht zu unerwarteten Überraschungen kommen.

 

Unterschiedliche Veränderungen sind möglich

Maßgeblich für die jeweiligen Veränderungen ist die Holzart des Parkettfußbodens. Als eine Art Faustformel kann man sagen, dass dunkle Parkettböden mit der Zeit etwas heller werden und Parkettfußböden aus hellen Holzarten etwas nachdunkeln.

 

Bei allen Parkettfußböden ist also immer mit einer deutlich wahrnehmbaren Verfärbung durch den direkten Einfall von Sonnenlicht zu rechnen. Diese Farbveränderungen kann man generell nicht verhindern, sondern nur bedingt verzögern. Großen Einfluss auf die Farbveränderung und vor allem auf die Zeitspanne in der diese sichtbar wird, hat die Oberfläche der Parkettböden. Erwartungsgemäß verändern sich naturbelassene Holzböden also schneller (manchmal bereits nach einem halben Jahr) als ein lackierter Parkettboden. Denn im Parkettlack sind Bestandteile, die den Fußboden eine Zeit lang vor UV-Licht schützen. Gebeizte und gefärbte Parkettböden verändern sich ebenfalls langsamer.

 

Farbänderungen nach meiner Erfahrung

Ahorn: wird im Ton goldiger
Buche: wird dunkler und etwas rötlich
Eiche: wird nur schwach dunkler und die Farbe wirkt intensiver
Esche: wird etwas dunkler und deutlich gelblicher
Kirsche: wird kräftiger im Farbton und etwas rötlich
Lärche: wird dunkler und deutlich goldiger
Nussbaum: wird mehr goldbraun
Robinie: wird etwas heller, gelblicher

 

Sonnenschutz, Jalousien, Teppiche und Läufer

Sonnenschutzmaßnahmen wie zum Beispiel Jalousien oder Fensterscheiben mit UV-Filter können den Prozess der Holzverfärbung nicht aufhalten. Teppiche und Läufer hingegen schützen effektiv, so dass sich schon nach wenigen Monaten ein Unterschied in der Farbgebung der Oberfläche erkennen ließe. Daher rate ich immer dazu, Teppiche und Läufer regelmäßig anders zu platzieren oder gänzlich darauf zu verzichten, damit keine optischen Abdrücke auf dem Parkett entstehen. Durch ein regelmäßiges verschieben der Teppiche und Läufer erreicht man weiche Übergänge zwischen den verschiedenen Holztönen.

 

Möglichkeiten im Bestand

Haben Sie einen alten Parkettfussboden auf dem eventuell noch der Standort der Möbel und Teppiche des Vorbesitzers zu sehen ist? Kein Problem. Die Verfärbung betrifft nur die obersten Holzschichten und lässt sich in der Regel einfach abschleifen. Nach dem Abschleifen und einer Neuversiegelung oder Ölung kehrt die ursprüngliche Optik des Parkettbodens wieder zurück. Gebeizte und gefärbte Parkettböden können nachgefärbt werden. Dies ist manchmal auch eine Möglichkeit, um eine einzelne, betroffene Stelle im Raum optisch zu behandeln.

10 Profi-Pflegetipps für Parkettböden

Parkettboden reinigen und pflegen leicht gemacht

Kaum ein anderer Fussbodenbelag wirkt so schön und ansprechend, wie ein Parkettboden aus Echtholz. Darüber hinaus ist ein hochwertiger Parkettboden robust, langlebig und eigentlich sehr leicht zu reinigen – wenn man ein paar Tipps und Ratschläge beachtet. Hier gebe ich Ihnen als Parkett Profi zehn Tipps zur einfachen Reinigung und Pflege von Ihrem Parkettboden an die Hand.

 

PROFI-TIPP 1
Sand und kleine Steinchen sind der Feind Ihres Parkettbodens. Also immer wieder schnell mal mit einem Besen mit weichen Borsten, einem Baumwollmopp durchfegen.

 

PROFI-TIPP 2
Staubsauger sind zur Parkettreinigung nicht geeignet. Sogar mit einem speziellen Aufsätzen verkratzen sie leicht Ihren schönen Parkettboden.

 

PROFI-TIPP 3
Ausgediente Nylonstrumpfhosen oder Perlonstrumpfhosen, die man über einen Schrubber zieht, entfernen Staub auf Parkett im Handumdrehen. Sie ziehen den Staub wie ein Magnet an. Einfach mal ausprobieren.

 

PROFI-TIPP 4
In regelmäßigen Abständen wischen Sie Ihren Parkettboden nebelfeucht mit einfachem Leitungswasser und ohne Reinigungsmittel ab. Turnusmäßig, dann ca. alle 12 Wochen (je nach Beanspruchung auch öfters), sollten Sie Ihren Parkettboden zusätzlich reinigen und pflegen. Geben Sie dazu einfach das Parkett-Pflegemittel, das Sie mit Ihrem Parkettboden von mir erhalten haben in das Wischwasser und wischen damit den Parkettboden nebelfeucht ab. Das wars schon. Wichtig ist, die Parkettfläche nur nebelfeucht mit stark entwässerten Reinigungstextilien zu reinigen, um ein Aufquellen des Bodens zu verhindern. Die im Pflegemittel enthaltenen Öle und Wachse verleihen dem geölten Parkettboden einen langanhaltenden Schutz. Damit der Boden nicht überpflegt wird, sollte man nicht bei jeder nebelfeuchten Wischpflege das Pflegemittel verwenden, sondern ca. nach jedem 3-4 Mal.

 

PROFI-TIPP 5
Ziehen Sie Ihren Möbelstücken beim Rücken einfach dicke Socken über die Möbelfüße. So entstehen keine Kratzer

 

PROFI-TIPP 6
Dunkle Striche von Absätzen oder Schuhsohlen lassen sich auf Parkettböden einfach mit einem Radiergummi wegradieren.

 

PROFI-TIPP 7
Egal welche Flecken Sie auf Ihrem Parkettboden auch haben, verwenden Sie niemals Scheuermittel oder aggressive Chemie-Reiniger! Im Zweifelsfall rufen Sie mich unter der Rufnummer TEL +49 (0) 89 – 60 07 98 90 an. Ich berate Sie gerne, was in Ihrem Fall zu tun ist.

 

PROFI-TIPP 8
Verwenden Sie zur Reinigung keine Mikrofasertücher oder Topfschwämmchen! Diese verursachen kleinste Kratzer in der Oberfläche. Schmutz und Staub bleiben so in Zukunft noch besser haften und Flüssigkeiten können schneller eindringen.

 

PROFI-TIPP 9
Stühle, Tische und sonstige Kleinmöbel die häufig verrückt werden verursachen schnell unschöne Kratzer im neuen Parkettboden. Auch hier ist die Abhilfe einfach – befestigen Sie geeignete Möbelgleiter, z.B. aus Filz, auf der Unterseite der Tisch- und Stuhlbeine. Gleiter aus Metall sollten Sie für Parkettböden nicht verwenden, da diese Flecken verursachen können. Wichtig ist auch, dass Sie die Gleiter regelmäßig kontrollieren, um Schäden durch Abnutzung oder Verschmutzung zu vermeiden.

 

PROFI-TIPP 10
Verwenden Sie ausschließlich die von Ihrem Parketthersteller empfohlenen Reinigungs- und Pflegemittel. Vorsicht bei allen Reinigungsmitteln aus dem allgemeinen Einzelhandel!

Stuhl- und Möbelgleiter

In verschiedenen Blogbeiträgen bin ich schon auf das Thema Stühle, Möbel & Möbelgleiter eingegangen. Stühle, Tische und sonstige Kleinmöbel, die häufig verrückt werden, verursachen schnell unschöne Kratzer im neuen Parkettboden. Auch hier ist die Abhilfe einfach – befestigen Sie geeignete Möbelgleiter z.B. aus Filz auf der Unterseite der Tisch- und Stuhlbeine. Gleiter aus Metall sollten Sie für Parkettböden nicht verwenden, da diese Flecken verursachen können. Wichtig ist auch, dass Sie die Gleiter regelmäßig kontrollieren, um Schäden durch Abnutzung oder Verschmutzung zu vermeiden. Auf der Webseite von NH Möbelgleiter finden Sie Stuhl- und Möbelgleiter für fast jedes Stuhlmodell und Möbelstück. Besonders interessant finde ich das so genannte for2click System mit mit 4 verschiedenenen Gleitern zum Aufklicken. Filzgleiter, Teppichgleiter, PTFE Gleiter und Antirutschgleiter. Die Besonderheit an dem Gleitersystem ist, dass auf den Basisstopfen verschiedene Gleitflächen „auf geclickt“ werden können. Ersatzgleiter können jederzeit kostengünstig nachgekauft werden. Bei einer Nutzungsänderung des Stuhls auf einem anderen Bodenbelag kann einfach eine anderer Gleiter „aufgeclickt“ werden.

Parketttrend: Authentische Echtholzböden

Der aktuelle Trend in Bezug auf Bodenbeläge geht ungebrochen weiter in Richtung authentische Echtholzböden. Gerade in der aktuellen Corona-Zeit, in der viele auf Ihren Urlaub verzichten müssen, wird mehr Geld in hochwertige Bodenbeläge investiert. Dabei ist ein klarer Trend abseits der günstigen Baumarkt Produkte, hin zu individuellen und exklusiven Echtholzböden erkennbar. Insbesondere werden jene Produkte stark nachgefragt, bei denen der ursprüngliche Charakter des Holzes sichtbar erhalten bleibt.

 

Elegante und edle Eichenböden mit seidenmattem, schwarzem Finish oder mit einem sehr rauchigen und matten Anthrazitton greifen beispielsweise den allgegenwärtigen Trend zu dunklen und schwarzen Farbtönen auf. Gleichzeitig tragen Echtholzdielen in subtilen, zurückhaltenden und warmen Farben dem Trend zu Authentizität, Rückzug und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden Rechnung. Viele Hersteller bieten Böden im Used-Look an und treffen auch da genau den Zeitgeist. „In Zeiten von Wegwerfmentalität und technisierter Massenproduktion sehnen wir uns nach Ursprünglichem und Unbehandeltem. So wie Möbel oder Accessoires in puristischem, rohem Zustand stark nachgefragt sind, verpassen die Hersteller ihren Böden deutlich sichtbare Gebrauchsspuren und lassen sie Geschichten erzählen“, erläutert M. Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp). In vielen handwerklichen Arbeitsschritten werden Risse und Astlöcher fein gesäubert, kontrastierend verfüllt, geschliffen und per Hand nachgearbeitet und sogar teils zusätzliche Abnutzungsspuren in das Holz eingearbeitet. Es gilt: Je älter die Dielen aussehen, desto trendiger sind sie.

 

Quelle: Verband der Deutschen Parkettindustrie
Der Verband der Deutschen Parkettindustrie ist die Gemeinschaft der deutschen Hersteller von Parkett und Holzfußböden, die sich durch höchsten Qualitätsanspruch und Zuverlässigkeit auszeichnen. Mehr unter: http://www.parkett.de

Parkettböden in Passiv- oder Niedrigenergiehäusern

Kann man in einem Passivhaus oder in ein so genanntes Niedrigenergiehaus einfach Parkett verlegen? Was muss man beachten? Wo sind die Besonderheiten. Zunächst stellt sich die Frage, was an einem Passivhaus bzw. einem Niedrigenergiehaus anders ist, als in konventionellen Gebäuden.

 

Definition Passivhaus: Unter einem Passivhaus wird ein Gebäude verstanden, das aufgrund seiner hohen Wärmedämmung und dem Funktionsprinzip mittels Wärmetauscher Lüftungswärmeverluste signifikant zu reduzieren, in der Regel keine klassische, wassergeführte Gebäudeheizung benötigt. Quelle Wikipedia

 

Definition Niedrigenergiehaus: Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man einen Energiestandard für Neubauten aber auch sanierte Altbauten, die gewisse geforderte energietechnische Anforderungsniveaus unterschreiten. Zentrale Grundlage eines Niedrigenergiehauses ist im Allgemeinen eine energetisch effizient ausgeführte Wärmedämmung des Daches und der Außenwände. Eine ausreichende Wärmedämmung der Außenwände sowie der Fenster und der Außentüren des Gebäudes sorgen dafür, dass die aufgewendete Leistung zur Beheizung gegenüber der anliegenden Außenlufttemperatur gering ausfallen kann. Quelle Wikipedia

 

Der für das Parkett wichtigste Unterschied zu konventionellen Gebäuden liegt also in der kontinuierlichen, kontrollierten Wohnraumlüftung. Durch die dichte Gebäudehülle und oftmalig hohen Luftwechselraten kann es während der Heizperiode oft zu einem sehr trockenen Raumklima kommen.

 

Wenn man nun in solch einem Gebäude Parkett verlegen möchte, muss man besonders auf die klimatischen Empfehlungen des Parkettherstellers achten. Auch sollten die Einstellung der kontrollierten Wohnraumlüftung hinsichtlich der Luftwechselraten entsprechend angepasst werden. Wenn man dies beachtet, steht dem Einbau von einem schönen Parkettboden in ein Passivhaus oder ein Niedrigenergiehaus nichts entgegen.

 

Meine Empfehlung: Ein konstantes Raumklima von 20°C und 40 – 60% relative Luftfeuchtigkeit wird auch hier ausdrücklich empfohlen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte während der Wintermonate nicht unter 40% und während der Sommermonate nicht über 60% liegen. Bedenken Sie auch, dass Sie dadurch wertvolle Heizenergie sparen können, da bei einer höheren Luftfeuchtigkeit auch eine geringere Raumtemperatur als angenehm empfunden wird. Während der Heizperioden möglichst viele Feuchtequellen im Raum schaffen (z.B. Inbetriebnahme eines Luftbefeuchters zu Beginn der Heizperioden, Zimmerpflanzen, etc.). So wird ein zu starkes Abtrocknen des Parkettbodens vermieden. Zur Kontrolle der relativen Luftfeuchtigkeit empfehle ich die Verwendung eines Hygrometers.

Alles über Parkett – Welche Oberflächenbehandlungen gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Oberflächenbehandlungen für Parkett.

 

1. MATT LACKIERT
Vereint die Vorzüge der pflegefreien, glänzend lackierten Oberfläche mit der Optik einer naturgeölten Oberfläche. SIE SEHEN eine naturmatte Optik. SIE FÜHLEN die Porenzeichnung. MERKMALE besonders gut geeignet für starke Beanspruchungen, extrem kratzfest, chemikalienbeständig etc. entspricht der Beanspruchungsklasse C nach ÖNORM C 2354 (höchste von drei möglichen Klassen)

 

2. GEÖLT oder GEWACHST
Reine Naturöle, die tief in die Poren eindringen und dadurch dem Parkett einen besonderen Schutz verleihen. SIE SEHEN eine samtig matte Optik. SIE FÜHLEN die Holzstruktur hautnah. MERKMALE besonders atmungsaktiv
partiell renovierbar, werksseitig endgeölte Oberfläche für den privaten Wohnbereich. Bei starker Beanspruchung und im öffentlichen Bereich ist ein zusätzlicher Finishauftrag nach der Verlegung unbedingt erforderlich.

 

3. GLÄNZEND LACKIERT
Besonders umweltfreundliche, pflegefreie und schmutzabweisende Speziallackierung, bestehend aus 7 aufeinander abgestimmte Schichten. SIE SEHEN eine seidenglänzende Optik. SIE FÜHLEN eine gleichmäßig glatte Oberfläche.  MERKMALE besonders gut geeignet für starke Beanspruchungen, extrem kratzfest, chemikalienbeständig etc. entspricht der Beanspruchungsklasse C nach ÖNORM C 2354 (höchste von drei möglichen Klassen)

Aktuelle Holztrends bei Parkett

Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, steht vor einer großen Auswahl. Auch wenn es nach wie vor der Klassiker ist, gibt es neben der Eiche noch viele andere Holzarten zu entdecken. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) stellt die wichtigsten vor und erklärt, was Eiche so einmalig macht.

 

Parkett ist ein hochwertiger Fußboden aus echtem Holz und damit sehr nachhaltig. In der Regel wird dafür Hartholz von Laubbäumen verwendet und in traditionellen Mustern wie unter anderem Mosaik, Würfel oder Fischgrät verlegt. Grundsätzlich unterscheidet man Parkett hinsichtlich seines Aufbaus: Es gibt Einschichtparkett aus massiven Elementen und Mehrschichtparkett aus mindestens zwei Schichten. „Besonders die mehrschichtige Landhausdiele erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Rund 300.000 Quadratmeter dieses Parketts wurden von den im Verband organisierten Herstellern letztes Jahr verlegt“, berichtet vdp-Vorsitzender Michael Schmid.

 

Warum ist Eiche so beliebt?

Die beliebteste Holzart für Parkett ist nach wie vor Eiche. Über 80 % des verkauften Parketts in Deutschlands ist aus diesem Holz. „Eichenholz ist für den Boden einfach ideal, es ist hart, robust und mit hohem Abnutzungswiderstand. Eichenparkett wird daher nicht nur in Wohnhäusern verwendet, sondern auch in Gewerbegebäuden oder sogar Turnhallen“, so Schmid. Zudem ist es aufgrund seiner Eigenschaften auch für das Badezimmer oder die Küche geeignet.
Neben der klassischen Variante ist Eichenparkett in verschiedenen modernen Farbtönen erhältlich. Beispielsweise in einem kräftigen Dunkelbraun: Das Holz wirkt hier erdverbunden, urig und ursprünglich. Dieser dunklere Parkettboden vermittelt einen sehr stilvollen Eindruck und passt durch seinen Kontrast besonders gut zu helleren Möbeln.

 

Andere Arten holen auf

Da Laubholzarten besonders hart und widerstandsfähig sind, eignen sich auch andere Baumarten sehr gut für einen Parkettboden. „Besonders Esche oder Ahorn werden in letzter Zeit vermehrt nachgefragt“, berichtet der Parkettexperte. Die Vielfalt reicht vom weißlichen Ahorn über rötliche Buche und Kirsche bis hin zum edlen Braun des Nussbaumes. Weitere für Parkett verwendete einheimische Holzarten sind Birke und Buche. Neben den vielen Laubholzarten erfreut sich aktuell zum Beispiel auch die Lärche als Nadelholz wieder einer steigenden Beliebtheit. So stehen dem Kunden eine große Auswahl an Farbtönen, Strukturen und Formaten zur Verfügung, mit denen jeder seinen perfekten Parkettboden finden kann.

 

Aber für welches Holz man sich auch entscheidet: „Wer für einen Parkettboden zu heimischen Holzarten greift, kann sich mehrere Jahrzehnte lang über einen wirklich nachhaltigen, natürlichen Boden freuen“, erklärt Schmid abschließend. „Mit der Verwendung des kohlendioxidbindenden Naturmaterials Holz holt man sich das Schönste der Natur ins Haus und trägt gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz bei.“ (vdp/fs)

 

 

Quelle: Der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.
Der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) wurde 1950 in Wiesbaden gegründet. Seit 2006 befindet sich die Geschäftsstelle in Bad Honnef. Zurzeit sind 22 Parkett-Hersteller im vdp organisiert, die mehr als 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion repräsentieren. Auf seiner Website www.parkett.de informiert der vdp Fachleute und Endverbraucher über alles Wissenswerte rund um das Parkett. Mehr unter: www.parkett.de

Neue Parkettausstellung ab 15.5.2021

 

Sehr geehrte Besucher,
Liebe Kunden,

 

wie Sie wissen sind wir mit unserer Parkett Ausstellung in neue Räume umgezogen. Ich freue mich jetzt sagen zu können: „Am Samstag, den 15. Mai 2021 gehts endlich los.“ Die neue Location kurz vor den Toren Münchens eröffnet uns viele neue Möglichkeiten. „Sie werden es sehen. Es wird großartig, neu, ein bißchen alt und ganz anders.“

 

NEU Ab Samstag, den 15. Mai 2021

Ausstellung Ästhetikboden Petersen GmbH
Kraillinger Str. 4
82349 Krailling / Pentenried nahe München
Plus Code: 38HW+93 Krailling

 

 

Bitte beachten Sie: Auf Grund der aktuellen Situation ist ein Besuch der neuen Ausstellung und eine Fachberatung nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Ein kurzer Anruf unter der bekannten Rufnummer Tel.: +49 (0) 89 – 60 07 98 90 genügt. An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten ändert sich für Sie nichts. Telefonisch, per E-Mail und Fax sind wir wie immer für Sie erreichbar. Weitere Informationen und Bilder folgen in kürze.

 

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Niels Petersen

 

Parkett oder Laminat?

10 Unterschiede, die Sie unbedingt kennen sollten!

 

Im Vergleich zu Parkett hat Laminat keine Oberfläche aus Holz. Laminat ist durch und durch künstlich. Es besteht aus einer MDF- (Mitteldichte Holzfaserplatte) oder HDF-Platte (Hochdichte Faserplatte) mit einer Deckschicht aus kunstharzgetränktem Papier. Für Holzoptik sorgt ein fotorealistischer Druck. Je nach Qualität und Ausführung gibt es auch Laminatböden mit einer Prägung in der Melaminharzschicht, die eine Holzoberfläche nachahmt. So sind glatte Holz-, Stein- oder Fantasie-Oberflächen möglich. Weiterentwickeltes Laminat ahmt sogar Material-Strukturen und Unregelmäßigkeiten nach.

 

Auf den ersten, flüchtigen Blick sehen Parkett und Laminat äußerlich gleich aus. Beide verströmen das natürliche und behagliche Flair von Holz im Wohnbereich. Doch schon der zweite Blick deckt die „Fälschung“ auf. Die Oberfläche von Laminat wirkt künstlich, auch wenn die natürliche Vielfalt inzwischen täuschend echt nachgeahmt wird. Dies fällt ins Besondere im direkten Vergleich auf. Echte Holzfußböden sind eben von der Natur geschaffene Unikate. Kein Stab gleicht dem anderen. Kleinste Farbnuancen, Astlöcher und Maserungen sind wachstumsbedingt und deshalb einzigartig. Wie gut der Laminatfussboden einem kritischen Blick standhält, hängt stark von der Qualität des Bodenbelags ab. Billige Varianten aus dem Baumarkt für unter fünf Euro pro Quadratmeter erkennt man schon von Weitem als künstlichen Belag. Hochwertige Varianten hingegen halten auch einem dritten oder vierten Blick stand. Diese Fussbodenbeläge bewegen sich dann jedoch in einem Preissegment, in dem auch ein günstiges Parkett aus echtem Holz in die Auswahl kommt.

 

Woher kommt also die große Beliebtheit von Laminat?

Bauherren können heute auf eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Laminat-Dekoren zugreifen. Von ausgefallenen Holznachbildungen im Altholz-Landhausdielen Design bis hin zu Fantasiedekoren ist dank Digitaldruck alles möglich. Sogar Nachbildungen von Tropenhölzern sind ohne schlechtes Gewissen realisierbar. Auch in Punkto Haptik und Oberfläche sind moderne, hochwertige Laminatböden sehr nah am Original. Weiter macht die Klickverbindung der Laminatdielen den Bodenbelag zu einem schnellen und unkomplizierten Bodenbelag der auch von Laien gut verlegt werden kann.

 

Wie sieht es mit der Alltagstauglichkeit aus?

Laminat-Fußböden haben den Ruf, besonders pflegeleicht zu sein. Dies ist jedoch nur bedingt richtig und auch wieder stark abhängig von der Qualität des verlegten Laminatbodens. Besonders günstiges Laminat erzeugt oft Reibungselektrizität. Es lädt sich also beim Darüberlaufen statisch auf. Das ist nicht nur unangenehm, sondern führt auch dazu, dass der Fussboden den Staub wie ein Magnet anzieht. Doch nicht nur Menschen, auch elektronische Geräte wie Computer oder Laptop können empfindlich auf statische Entladung reagieren. Als Lösung für dieses Problem gibt es antistatisches Laminat. Die Achillesferse von Laminat ist aber Feuchtigkeit. Laminat reagiert auf Feuchtigkeit häufig mit aufgequollenen Kanten – also nicht zu feucht wischen!

 

Nutzungsdauer und Langlebigkeit

Der alltägliche Gebrauch hinterlässt auf jedem Fussboden Spuren. Kratzer, Dellen etc. die von den kleinen Missgeschicken des Alltags erzählen, lassen sich nie vermeiden. An Parkett aus echtem Holz hat man trotzdem lange Freude. Sieht die Oberfläche einmal nicht mehr ansehnlich aus, lässt sich das Holz durch Abschleifen und erneutes Versiegeln gut renovieren. So erstrahlt das Parkett in neuem Glanz. Viel beschränkter ist die Lebensdauer von Laminat. Das Kunststoff Overlay eines Laminatboden ist weniger als 1 mm dick. Die Melaminharz-Oberfläche von Laminat ist zwar härter und strapazierfähiger als Holz, kann sich jedoch durch starke Beanspruchung oder scharfe Reiniger vorzeitig abnutzen – dann hilft nur noch der komplette Ersatz des Fußbodenbelags. Laminat in guter bis sehr guter Qualität hat eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren; in günstigen Qualitäten sehr viel weniger. Parkett aus massivem Echtholz hingegen sieht bei guter Pflege auch nach mehr als hundert Jahren noch gut aus. Bei Fertigparkett geht man von einer allgemeinen Lebensdauer von etwa 40 – 50 Jahren aus.

 

Die Frage ob Parkett oder Laminat

lässt sich wieder einmal nicht so einfach beantworten. Entscheident sind Ihre Präferenzen. Wer zum Beispiel ein aussergewöhnliches Dekor für den Fußboden sucht, wird im Segment Laminat sicher fündig. Auch für eine nur wenige Jahre genutzte Mietwohnung ist Laminat eine gute Wahl. Wenn der Boden jedoch lange halten soll, wie zum Beispiel für das Wohnzimmer im Eigenheim, würde ich immer ein Parkett empfehlen.

 

 

Die Vorteile von Laminat

+ Fast grenzenlose Auswahl von Dekoren
+ Ausgefallene Fantasiedekore möglich
+ geeignet für Fußbodenheizung
+ Preis: unteres / mittleres Segment
+ pflegeleicht (nicht zu feucht wischen)
+ in Eigenregie verlegbar

 

Die Nachteile von Laminat

– haptische und visuelle Nachteile
– Authentizität
– ohne Fussbodenheizung kalt
– elektrostatische Aufladung
– geringe Nutzungsdauer
– Formstabilität hängt stark von der Qualität ab
– Trittschall

Parkett im Wintergarten

Mehr Licht und mehr Raum. Viele Hausbesitzer träumen von einem schönen Wintergarten, denn er ist eine sinnvolle Erweiterung; erhöht den Wohnwert und die Lebensqualität. Mit einem Wintergarten kann man auch bei kalten Temperaturen bei Regen oder Schnee (fast) im eigenen Garten sitzen. Es ist wie ein Wohnzimmer im Garten. Besonders behaglich gerät der Anbau, wenn die Wahl des Bodenbelags auf Parkett fällt. Wird es vollflächig fest geklebt, ist es besonders strapazierfähig. Das sind aber nicht die einzigen Vorteile.

 

Wintergärten sind in Deutschland immer beliebter und wirken mit ihrer Glasfassade sehr hell und freundlich. Allein im Jahr 2019 lebten schon 3,34 Millionen Deutsche in Haushalten mit einem Wintergarten (Quelle: Allensbacher Institut). Parkett eignet sich ideal als Bodenbelag für den Wintergarten, weil sein Holz Wärme, Behaglichkeit und Ruhe ausstrahlt. Und da es ständig „arbeitet“, indem es Luftfeuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt, schafft es auf ganz ökologische Weise ein gesundes Raumklima im Wintergarten.

 

Um möglichst lange Freude am Parkett zu haben, sollte es auf jeden Fall vollflächig fest geklebt sein. Dadurch hält es mehr Belastungen Stand und ist erheblich strapazierfähiger. Liegt unter dem Parkett dann eine Fußbodenheizung, wird deren Wärme auch schneller in den Wintergarten weitergeleitet. Zusätzlich zu einer Fußbodenheizung empfiehlt sich auch eine Bodenkanalheizung vor der Verglasung zu installieren, da Fußbodenheizungen nur langsam auf die sich verändernde Sonneneinstrahlung reagieren und die Temperaturunterschiede bei den Fensterfronten zu Kondensatbildung führen können.

 

Für den Einbau und das Kleben von Parkett im Wintergarten sowie die richtige Wahl der Beheizung empfiehlt es sich, einen Parkett Profi zu Rate zu ziehen. Er bereitet den Untergrund professionell vor und weiß um den fachgerechten Einbau des Parketts im Wintergarten.

 

Quelle: Initiative pik – Parkett im Klebeverbund

Wir ziehen um!
Parkettausstellung geschlossen

 

Sehr geehrte Besucher,
wir ziehen mit unserer Parkett Ausstellung in neue Räume um. Ich freue mich.

 

Die Parkettausstellung in der Bertha-Kipfmüller-Straße in München ist schon geschlossen. An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten ändert sich für Sie nichts. Telefonisch, per E-Mail und Fax sind wir unter den bestehenden Nummern weiter für Sie erreichbar. Wir freuen uns sehr auf unser neue Ausstellung, die uns viele neue Möglichkeiten eröffnet. Neben den Räumlichkeiten werden wir dann auch mehr Platz für … Es wird großartig, neu und ganz anders. Weitere Informationen folgen in kürze.

 

Wir sind weiter für Sie da!

Um Sie trotz dieser Situation uneingeschränkt beraten zu können bieten wir Ihnen eine individuelle Parkett Fachberatung und einen Muster-Service nach telefonischer Terminvereinbarung an.

 

Ein kurzer Anruf unter der bekannten Rufnummer Tel.: +49 (0) 89 – 60 07 98 90 genügt. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Niels Petersen

 

Parkett ohne Leim und Klick verlegen?

Ein neuer Beitrag aus dem Bereich „Eine gute Frage“

 

Vor ein paar Tagen stellte mir ein Leser diese Frage.
„Servus Herr Petersen, es ist soweit, das nun etwa 10 Jahre alte Laminat soll in 2 Zimmern ersetzt werden. Dieses mal soll es das genau Gegenteil werden – , ein hochwertiger, geölter Parkettboden. Ich möchte ihn aber selbst – evt. mit Hilfe Ihres DIY Heimwerkerservice verlegen. Da wir eine Fußbodenheizung haben, denken wir über ein schwimmend verlegtes 3Schicht Fertigparkett nach. Verkleben wollen wir das Parkett nicht. Soweit ich weiss gibt es auf dem Markt zwei Systeme. Einmal die Nut und Feder Version oder aber ein Click System.

 

Frage 1: Dazu auch gleich meine erste Frage: Kann ich ein NUT-FEDER 3Schicht Parkett schwimmend verlegen, OHNE die Nuten und Federn zu verleimen? Ich denke mir, der verrutscht dann als Ganzes weniger, wenn die einzelnen Dielen bissl mehr Platz zum Arbeiten haben. Andererseits entstehen wohl leichter Fugen, die man wohl mit Hammer und Zugeisen schlecht wieder schließen kann.

 

Frage 2: Meine zweite Frage: Muss ich den Boden irgendwann wieder nachölen?

 

Schönen Dank im Voraus und ein schönes WE. Wolfgang“

 

Antwort:
Servus Wolfgang, die Entscheidung für ein hochwertiges, geöltes Fertigparkett werden Sie auf keinen Fall bereuen; und mit ein bisschen Hilfe und unserem DIY Heimwerkerservice können Sie Ihren neuen Parkettboden auch auf jeden Fall selbst verlegen. Grundlegend gibt es zwei mögliche Varianten der Parkettverlegung. Erstens die vollflächige Verklebung und Zweitens die so genannte schimmende Verlegung. Die Vollflächige Verklebung des Parkettbodens ist dabei stets die optimale Verlegetechnik. Hier werden die Dielen bzw. Parkettelemente vollflächig mit den Untergrund verklebt. Mit Hilfe unseres DIY Heimwerkerservice können Sie aber auch diese, anspruchsvollere, langfristig haltbarere Verlegetechnik ohne Risiko wählen.

 

Bei der schwimmenden Verlegung werden die einzelnen Parkettelemente per Nut und Feder miteinander verleimt bzw. per Klick Varianten verriegelt, nicht aber am Untergrund verklebt. Vorteile sind hier eine schnelle, einfachere Verlegung und die Möglichkeit bei der Klick-Variante den Boden später wieder aufnehmen zu können (z.B. bei einem Umzug). Eine schwimmende Verlegung ohne die einzelnen Parkettelemente mit einander zu veleimen oder per Klick Varianten zu verriegeln ist garantiert keine gute Idee. Auf keinen Fall machen!

 

Parkett auf Warmwasser-Fußbodenheizung hat sich bereits jahrzehntelang zur besten Zufriedenheit der Kunden bewährt. Ich empfehle bei Warmwasserfußbodenheizungen ohne hin immer eine vollflächige Verklebung, um den Wärmedurchgang zu optimieren und eine Geräuschentwicklung in Form von Knarren oder Knistern auszuschließen. Durch die bessere Verbindung mit Heizestrich, kann sich die Wärme besser, gleichmäßig verteilen. So sparen Sie ausserdem Heizkosten.

 

Eine schwimmende Verlegung von Parkett auf einer Fußbodenheizung ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, da diese Verlegetechnik eine Erhöhung des Wärmedurchgangswiderstandes zur Folge hat. Die Gründe hierfür liegen im Widerstand der Ausgleichsunterlage und einer kaum zu vermeidenden, dünnen Luftschicht durch geringfügige, örtliche Aufwölbung des Bodens (z.B. durch schwere Möbelstücke, Quell- und Schwindverhalten, etc.). Durch die starken klimatischen Schwankungen die eine Fußbodenheizung im Bodenbelag verursacht, ist darüber hinaus mit einem erhöhten Risiko für mögliche Geräuschentwicklung (Knarren oder Knistern) zu rechnen.

 

Zu Ihrer zweiten Frage nach dem Nachölen kann ich sie beruhigen. Passend zu Ihrem Fertigparkett bekommt jeder Kunde von mir ein Reinigungs- und Pflegeset, das optimal auf Ihren Parkettboden abgestimmt ist. Bei der turnusmäßigen Reinigung des Bodens geben Sie diese Pflegemittel einfach in das Wischwasser und wischen damit den Parkettboden nebelfeucht ab. Das wars schon. Wichtig ist, die Parkettfläche nur nebelfeucht mit stark entwässerten Reinigungstextilien zu reinigen. Die im Pflegemittel enthaltenen Öle und Wachse verleihen dem geölten Parkettboden einen langanhaltenden Schutz. Damit der Boden nicht überpflegt wird, sollte man nicht bei jeder nebelfeuchten Wischpflege ein Pflegemittel verwenden, sondern ca. nach jedem 3-4 Mal. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich die vom Parketthersteller empfohlenen Reinigungs- und Pflegemittel. Wollen Sie gar nicht pflegen empfehle ich ein komplett fertig versiegeltes Parkett, dieses benötigt lediglich eine schonende Reinigung. Ich hoffe Ihnen damit weiter geholfen zu haben.

 

Servus und Viele Grüße aus München
Ihr Niels Petersen

 

Ihre Frage

an Parkettlegemeister Niels Petersen

 

Sie haben auch eine Frage, die hier in den Bereich „Eine gute Frage“ gehört? Dann schreiben Sie mir Ihre Frage. Füllen Sie das Formular aus, um die Nachricht direkt an den Parkettlegemeister Niels Petersen zu senden. Beschreiben Sie das Problem bitte möglichst genau. Ich gehe an jede Nachricht individuell heran. Deswegen bitte ich um etwas Geduld, bis die ausführliche Antwort hier veröffentlicht wird. Sie können (müssen aber nicht) Ihre eMailadresse oder Ihre Telefonnummer angeben, wenn Sie schnell eine persönliche Rückmeldung von mir wünschen.

Ihre Frage

Ihre E-Mail-Adresse (wenn Sie eine persönliche Antwort wünschen)

Ihre Telefonnummer (wenn Sie einen Rückruf wünschen)

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung (Datenschutz) zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt. Mit dem Absenden des Kontaktformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.

Kann ich Parkett selbst verlegen?

Ich werde häufig gefragt, ob man Parkett auch selbst verlegen kann. Die Anwort ist:
Ja, Sie können Parkettböden selbst verlegen, wenn Sie über die richtige Ausrüstung, Fachkenntnis und das richtige Wissen verfügen. Wir empfehlen, einen professionellen Handwerker zu engagieren, um sicherzustellen, dass die Arbeit fachgerecht ausgeführt wird. Alternativ können Sie aber auch unseren DIY Heimwerkerservice nutzen. Weitere Infos dazu finden Sie unten.

 

Hier noch ein paar Hinweise:
Wenn Sie Parkett verlegen wollen, sollten Sie sich im Vorfeld darüber informieren, was vor, während und nach der Verlegung beachtet werden muss. Nicht immer ist der Untergrund geeignet und muss entsprechend vorbereitet werden. Auch eine Parkettverlegung über einer Fußbodenheizung bedarf einer genauen Einhaltung entsprechender Richtlinien.

 

Mit Fertigparkett entscheiden Sie sich für ein Parkett, dass gut aussieht, feuchtigkeitsregulierend, fußwarm und im Vergleich zu Laminat viel langlebiger ist. Zudem lässt sich Fertigparkett mit Klickverbindung relativ leicht, auch ohne Klebstoff verlegen.

 

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben ihr neues Parkett selbst zu verlegen, sind wir genau der richtige Ansprechpartner. Wir liefern nicht nur das komplette Material in Profi-Qualität, sondern auch Profi-Maschinen und das ganze Know-how; das Sie für ein perfektes Ergebnis brauchen, aber lesen Sie selbst.

 

Selber machen – Unser DIY Heimwerkerservice

Do it yourself liegt heute absolut im Trend. Wer etwas selber macht, kann seine eigene Kreativität zum Ausdruck bringen und schafft für sich einen schönen, sinnvollen Ausgleich zur täglichen Büroarbeit. Und am Schluss können Sie mit Stolz sagen: „Schau, dass habe ich gemacht!“

 

Für alle passionierten Heimwerker sind wir genau der richtige Ansprechpartner. Wir liefern nicht nur das komplette Material in Profi-Qualität, sondern auch Profi-Maschinen und das ganze Know-how; das Sie für ein perfektes Ergebnis brauchen

 

Das richtige Verlegen von Echtholzparkett, Laminat, Teppichboden oder einem Terrassendeck ist kein Hexenwerk und ist mit dem richtigen Material, den passenden Werkzeugen und etwas Hilfe, auch von jedem Heim- werker durchzuführen. Speziell für Heimwerker haben wir jetzt ein neues Service-Paket entwickelt, dass Sie bei allen Schritten bis zum perfekten Ergebnis begleitet und unterstützt.  Im ersten Termin bei Ihnen vor Ort besprechen wir Ihr Projekt und beraten Sie. Gemeinsam stimmen wir Produkte, Verlegeweise, Termine und den Umfang der jeweils gewünschten Hilfestellung ab. Wir erklären Ihnen nicht nur Schritt für Schritt, wie Sie ein perfektes Ergebnis erreichen, sondern stehen auch helfend zur Seite, meistern schwierige Ecklösungen oder kniffelige Anschlüsse. Das neue Heimwerker Service-Paket passt sich dabei ganz individuell Ihren Wünschen und Fähigkeiten an.

 

Unserer Do it yourself Service
  1. Lieferung frei Verwendungsort, Anlegen einer Reihe
  2. Lieferung aller Zubehör & Verbrauchsmaterialien wie z.B. Klebstoff, Schleifmittel, Lacke, Pflegeprodukte in Profi-Qualität
  3. Umfangreiche Fachberatung vom Profi und Einweisung vor Ort
  4. Verleih von Profiwerkzeugen und Parkettschleifmaschinen
  5. Frei skalierbare Hilfestellung nach Ihren Wünschen und Ihren eigenen Fähigkeiten.
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