Neue Hozterrasse für den Sommer. Tipps und Tricks zum perfekten Terrassendeck

Tipps und Tricks zum perfekten Terrassendeck

TAGS: #Garten #Terrasse #Terrasse aus Holz #Terrassenbau

 

Wer sich eine schön gestaltete Terrasse als Sitz- und Ruhefläche wünscht, sollte auf Hilfe vom Fachmann nicht verzichten. Auch wenn in Bau- und Heimwerkermärkten oft suggeriert wird, das Bauen eines Terrassendecks sei ein Kinderspiel, sind die möglichen Fehler vielfältig und können den Erbauer teuer zu stehen kommen. Lesen Sie hier, wie wir von Ästhetikboden Petersen aus München bei Planung und Bau einer Terrasse vorgehen.

Inhalt

1. Mit einer kompetenten Beratung beginnt alles
2. Eine fachgerechte Unterkonstruktion
3. Sichtbar oder verdeckt verschrauben?
4. Terrassendielen – Bitte Abstand halten
5. Die neue Terrasse lieber selber bauen?

Alles beginnt mit einer kompetenten Beratung

Bevor es los geht, sollten Sie sich gut beraten lassen. Denn alles beginnt mit einer kompetenten Beratung und das am Besten vor Ort im Garten. Viele Kunden die zu uns kommen, haben schon eine grobe Vorstellung, wie ihre Terrasse einmal aussehen soll. Wenn nicht, finden Sie HIER noch ein paar Anregungen und Inspirationen. Meist haben Sie sich auch schon für Holz oder WPC entschieden. Zu den Unterschieden zwischen Holz und WPC, den Vor- und Nachteilen lesen Sie auch diesen Beitrag LINK.  Bei meiner Beratung vor Ort prüfe ich zunächst ob der gewünschte Standort zur gewünschten Terrasse passt und welche Besonderheiten bei der späteren Ausführung zu beachten sind. Sind alle relevanten Punkte mit den Kunden besprochen, fahre ich zurück ins Büro, plane die Terrasse und besorge die benötigten Materialien.

Eine fachgerechte Unterkonstruktion

Beim Bau der Terrasse kümmern wir uns zunächst um ein gutes Fundament. Der neue Terrassenbelag soll ja später schön gerade liegen. Wie bei dem Fundament der neuen Terrasse vorzugehen ist, kann man pauschal gar nicht sagen. Zu unterschiedlich sind die möglichen Gegebenheiten und Untergründe. Wichtig ist aber, dass das Fundament solide wird. Dies kann man durch Streifen- oder Punktfundamente aus Beton, mit Betonsteinen (sog. Fundametsteine), mit Stelzlagern oder Bodendübeln umsetzen. Auf das Fundament kommt dann die eigentliche Unterkonstruktion. Es mag trivial klingen, aber: Ihre Terrasse steht und fällt mit der jeweiligen Unterkonstruktion. Die Unterkonstruktion beeinflusst maßgeblich die Stabilität, Haltbarkeit und damit auch die Optik Ihres Terrassenbodens. Viele verwenden hier, hauptsächlich aus Kostengründen, günstiges Holz. Doch Vorsicht – verwenden Sie für die Unterkonstruktion kein schneller verwitterndes Material (Stichwort Dauerhaftigkeitsklasse) als für das Deck der Terrasse. Sparen Sie an der falschen Stelle, entstehen schnell Stolperstellen. Die Dielen bleiben nicht in ihrer Position, verrutschen und quietschen. Sie müssen dann die ganze Terrasse abbauen, um die Unterkonstruktion zu erneuern. Aus diesem Grund verwenden wir von Ästhetikboden Petersen aus München stabile, wetterbeständige, rostfreie Spezialprofile aus Aluminium für die Unterkonstruktion. Mit Aluminium-Unterkonstruktionen können Sie die optimale Basis für eine langfristig schöne Terrasse schaffen. Das hält gefühlt ewig. Und ist das Holzdeck dann doch nach über zehn Jahren zu stark verwittert, müssen Sie nur die Terassendielen tauschen, statt noch einmal von vorne zu beginnen. Ausserdem kann der Abstand zwischen den Betonfundamenten viel größer sein. Die meisten Standart Alu-Unterkonstruktionen haben mögliche Stützweiten von 60-70cm. Aber auch für größere Stützabstände von ein bis zwei Metern, wenn diese unbedingt erforderlich, sind mit den passenden Profilen realisierbar. Wichtig ist hier zu beachten, dass der Hersteller für diese Tragabstände einer Zulassung anbietet.

Sichtbar oder verdeckt verschrauben?

Auf die Unterkonstruktion werden dann die schönen neuen Terrassendielen geschraubt. Hier können Sie als Kunde zwischen einer verdeckten, unsichtbaren Verschraubung und einer später sichtbaren Verschraubung wählen. Bei der unsichtbaren oder verdeckten Verschraubung kommen Clips oder Dielenhalter zum Einsatz, die zuerst auf der Unterseite der Diele und danach auf der Unterkonstruktion befestigt werden. Auf der Oberfläche sind keine Schrauben sichtbar. Eine verdeckte Verschraubung der Holzdielen sieht nicht nur ästhetischer aus, sondern schützt auch das Holz, weil es keine Bohrungen von oben gibt. Andererseits kann man bei einer sichtbaren Verschraubung später leichter einzelne Dielen austauschen. Die Schrauben sollten unbedingt aber immer V2A oder besser V4A Edelstahl sein, da sonst unschöne Verfärbungen entstehen können. Auch sollten die Schrauben oben bündig mit der Diele abschließen, um Verletzungsgefahren vorzubeugen. Es Bleibt also eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels.

Terrassendielen – Bitte Abstand halten

Beim Bau einer Holzterrasse muss man sich stets eines vor Augen halten, Terrassendielen aus Holz arbeiten. Ist es trocken, so werden die Dielen kleiner (wir sprechen vom Schwinden) und bei Feuchtigkeit dehnen Sie sich aus. Schmale Dielen weiten sich weniger aus als breite Dielen und weniger formstabile Vollholzdielen brauchen mehr Abstand als zum Beispiel eine WPC Diele. Das ist ganz normal und natürlich. Sie sollten dies aber am Besten vor dem Kauf des Terrassenbelags berücksichtigen, wenn Sie Wert auf möglichst kleine Fugen legen. Die Frage nach dem richtigen Abstand ist also eine Frage es Produktes. Zur Bemessung des richtigen Abstands beim Verlegen bestimmen wir von Ästhetikboden Petersen aus München auch immer zuerst die Holzfeuchte der zu verlegenden Dielen. Das so genante Nennmaß der Terassendielen ist dann für uns der zweite Anhaltspunkt für die Bestimmung der Fugenbreite. Das vom Hersteller angegebene Schwindmaß, die Abmessungen bei minimaler Ausdehnung, gibt uns dann den dritten Faktor für die Bemessung der Fugenbreite. Diese sollte aus Erfahrung generell 6-10mm betragen. Ist der Abstand nicht korrekt gewählt, kann die Diele aus ihrer Befestigung reißen. Bei Anschlussstellen ist besondere Sorgfalt nötig. Auch der Abstand zu anderen Bauteilen wie Einfassungen, Mauern oder Hauswänden sollte besser großzügig bemessen werden. Hier ist ein Abstand von 20mm empfohlen.

Sie möchten Ihre neue Terrasse lieber selber bauen?

Kein Problem mit unserm DIY-Service. Terrassendielen selber zu verlegen ist gar nicht nicht so schwer. Doch die vielen Anleitungen im Internet helfen da nicht weiter. Zu unterschiedlich sind die Gegebenheiten vor Ort. Zudem steckt die Tücke wie immer im Detail und in der richtigen Unterkonstruktion. Besser ist es, wenn Sie beim Selbermachen einen Fachmann mit viel Know How an der Seite wissen, der auch gleich das richtige Werkzeug und das richtige Material besorgt. Ganz nach Wunsch und Ihren eigenen Fähigkeiten steht Ihnen ein Fachmann beim gesamten Einbau helfend zur Seite, meistert gemeinsam mit Ihnen lediglich kniffelige Anschlüsse oder ist nur z.B. per Telefon oder Videocall für Fragen und Tipps als Sicherheit im Hintergrund. So oder so – zum Schluss können Sie mit Stolz sagen: „Schau, dass habe ich selbst gemacht!“

Sicher haben Sie jetzt eine Menge Fragen, die Sie beantwortet wissen möchten. Im Rahmen einer umfangreichen Fachberatung, klären wir Ihre Fragen und planen gemeinsam Ihre neue Terrasse für den Sommer. Vereinbaren Sie einfach telefonisch einen unverbindlichen ersten Beratungstermin. Unter der Rufnummer TEL +49 (0) 89 – 60 07 98 90 erreichen Sie uns gut.

Servus und viele Grüße aus München
Ihr Niels Petersen

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